Zu früheren Zeiten besaß man einfach einen Gartenteich. Hatte er eine gewisse Größe zierte ihn außerdem ein Springbrunnen in der Mitte. In der heutigen Zeit zeigen sich die Menschen viel kreativer bei der Anlage eines Teiches. Nicht nur Größe und Form spielen eine Rolle. Über die verschiedensten Teicharten wird bei einem Entwurf nachgedacht. Ein natürlicher Teich ist stark an die Natur angelehnt. Das bedeutet, dass die Wasserfläche der freien Natur nachempfunden wird. Aus diesem Grund werden einheimische Wasser- und Uferpflanzen verwendet, die eine prächtige Blütenpracht hervorbringen. In diesen Teichen leben häufig kleine Tiere. Außerdem sind sie Ruheplätze für Kröten, Salamander und Frösche. Allerdings ist die Fischauswahl in diesen Teichen sehr mäßig. Tiere in einem natürlichem Teich brauchen nicht gefüttert zu werden und die Wasserqualität ist immer aufgrund vorhandener Sumpfpflanzen auf dem richtigen Niveau. Hier ergeben Pflanzen und Boden einen wichtigen Filter.

Beim Anlegen eines Goldfischteiches sollte daran gedacht werden, dass der Goldfisch eine relativ große Wasseroberfläche benötigt, um ausreichend Sauerstoff aufnehmen zu können. Goldfische stellen gewisse Ansprüche an das Futter. Daher sind sie für einen Naturteich weniger geeignet. Da sie sich gern verstecken, sollten genügend Pflanzen im Teich vorhanden sein. Der Japanische Teich ist oftmals ein Synonym für einen Koiweiher. Kois wühlen wie Goldfische im Boden. Dadurch schweben Staubpartikel im Teich und stellen hohe Ansprüche an den Filter. Hier reicht ein biologischer Filter bei dem Wunsch nach klarem, hellem Wasser leider nicht aus