Der Begriff Holzbau beinhaltet verschiedene Methoden der Holzbautechnik. So gibt es natürlich die bekannten Fachwerkhäuser, bei denen aus dem Holz nur der Rahmen gefertigt wird, die Zwischenräume aber mit unterschiedlichen, meist natürlichen Bau- und Dämmstoffen gefüllt wird. Eine ähnliche Verwendung findet das Holz beim Holzrahmenbau. Hierbei werden in der Fabrik Teile des Hauses vorgefertigt und erst auf der Baustelle mit Holz-, Faser- oder Gipsplatten sowie Fenstern und Türen versehen. Der Holztafelbau hingegen liefert fertige Wände ab, die auf der Baustelle dann miteinander verbunden werden, und ist deshalb schneller abgeschlossen, als der Holzrahmenbau. Diese Methode des Holzbaus wird in Fachkreisen auch Skelett- oder Gerippebau genannt, weil alle tragenden Teile aus Holz sind. Dagegen wird die Umgebindetechnik heute kaum noch verwendet, hierbei wird ein Stockwerk aus Stein errichtet, auf dem dann meistens nur noch ein Dach aus Holz aufgesetzt wird. Am bekanntesten sind wohl die beliebten Schwedenhäuser und die Blockhäuser. Sie kommen einem auch als Erstes in den Sinn, wenn man vom Holzbau spricht. Aber nur die Blockhäuser dürfen die Bezeichnung Massivbauweise tragen. Da es sehr günstig ist mit Holz zu bauen, greifen immer mehr Bauherren auf den Holzbau zurück, vor allem, da man einem Holzhaus nicht immer ansieht, welches Material verbaut wurde. Luxus und Holzbau schließen sich nämlich schon lange nicht mehr gegenseitig aus. Denn gerade im Bereich der Ausstattung steht die Holzbauweise der üblichen Steinbauweise in nichts nach.