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Für viele, meistens bereits verschuldete Personen, sind Kredite ohne Schufa die einzige Möglichkeit, um überhaupt noch an zusätzliches Geld zu kommen. Meistens ist die Schufa mit negativen Einträgen belastet, sodass Banken in Deutschland eine erneute Kreditvergabe in der Regel ablehnen, weil ihnen das Risiko, dass sie mit diesem Kunden Zahlungsausfälle erleben werden, zu groß erscheint. Die Klientel, die sich nach einem Kredit ohne Schufa umsieht, ist also ein ganz Spezielles, das dringend zusätzliches Geld braucht, oft um mit dem Kredit andere Verpflichtungen, die nicht erfüllt werden können, zu tilgen. Das Einholen der Schufa ist aber nur ein Kriterium im Zusammenhang mit der Bonitätsprüfung. Wenn dieses entfällt, haben die Banken, die Kredite ohne Schufa vergeben, andere Kriterien, die sie heranziehen, wenn sie über die Kreditwürdigkeit von Kunden entscheiden. Die bekannteste Art der Kredite ohne Schufa ist der so genannte Schweizer Kredit, den Kreditvermittler über Banken in der Schweiz vermitteln. Für diese Art Kredit wird keine Schufa eingeholt und auch keine Meldung an die Schufa gegeben, dass der Kredit läuft.

Von der Art her ist das dann ein Kleinkredit, der über Beträge von bis zu 3.500 Euro gewährt wird und innerhalb von maximal 48 Monaten getilgt werden muss. Dabei verlangen die Schweizer Banken, dass der Kreditnehmer sich in einem festen Arbeitsverhältnis befindet und aus diesem ein regelmäßiges Einkommen in pfändbarer Höhe bezieht. Arbeitslose, Umschüler oder Empfänger von Arbeitslosengeld II haben auf einen Kredit ohne Schufa keine Chance.