Kategorie: Handy
Die ersten Prepaidkarten kamen in den Jahren 1999/2000 auf den deutschen Markt. Es war nun nicht mehr nötig, einen Vertrag mit meist 24 monatiger Laufzeit und damit verbundenen Fixkosten abzuschließen. Und auch unliebsame Überraschungen bei Erhalt der monatlichen Handyrechnung waren damit passe. Jedoch war der Preis dafür hoch. Die Tarife waren häufig undurchsichtig und die Gebühreneinheiten mit rund 80 Cent/Min für ein Telefonat bzw. 20 Cent/SMS lagen deutlich über den Kosten der Vertragsnutzung.
Dann gab es einen Prepaidanbieter, der einen Einheitstarif zu unglaublich günstigen Preisen anbot. Sie erinnern sich bestimmt noch an die Werbung in den Märkten. Die Congstar Prepaidkarte revolutionierte den Prepaidmarkt. Dieses Angebot schlug ein, so dass es nicht lange dauerte, bis andere Anbieter nachzogen. Heute ist es normal, beim Discounter noch kurz an der Kasse seine Fonic Prepaidkarte aufzuladen.
Diese Prepaid-Discounter zeichnen sich durch extrem günstige Tarife aus, meist in Form eines Einheitstarifes. Anrufe in alle Netze (Festnetz sowie Mobilfunk) und SMS kosten somit das gleiche. Dies erspart dem Verbraucher, sich komplizierte Tarifstrukturen merken zu müssen. Trotz der geringen Kosten fällt keine monatliche Grundgebühr an. Dafür gibt es jedoch kaum oder gar keine Sonderleistungen. Also keinen Vor-Ort-Service und die Aufladung erfolgt an der Supermarktkasse oder über das Internet. Diese Anbieter nutzen die bestehenden Netze der 4 Mobilfunkbetreiber, man greift hier also auf bewährte Qualität zu einem überaus attraktiven Preis zurück. Wenn auch Sie zu den Mobilfunknutzern gehören, ist ein Vergleich der Prepaidanbieter auf jeden Fall interessant.
Kommentar schreiben